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Zum Beispiel das Evangelische Gymnasium in Nordhorn

Eine erste Bilanz nach zwei Jahren als Schulleiterin am Evangelischen Gymnasium Nordhorn. Seit dem Schuljahr 2011/2012 arbeitet die Verfasserin als Schulleiterin am 2008 gegründeten Evangelischen Gymnasium in Nordhorn (EGN). Zuvor war sie fast zwanzig Jahre in unterschiedlichen Funktionen am Oberstufen-Kolleg Bielefeld tätig, einer 1974 von Hartmut von Hentig gegründeten Versuchseinrichtung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Eine Schule im Aufbau – das bedeutet zunächst einmal: Es gibt keine Traditionen, die man vor sich her trägt, kein „Das haben wir immer schon so gemacht“. Keine unumstößlichen Routinen, die den Schulalltag bestimmen. Kein in Granit gehauenes Schulprogramm. Keine eingefahrenen Beziehungen zu Institutionen und Trägern. Keine festgefügten Rollen im Kollegium, keine festen Plätze im Lehrerzimmer, keine auf ewig fixierten Kompetenzen und Zuständigkeiten. Keine über Generationen mit der Schule verbundenen Elterngenerationen. Keine verfestigten Vorstellungen über Unterricht: „Was guter Unterricht ist, das praktiziere ich seit zwanzig Jahren.“ Und, last not least, keine versteinerte Position der Schulleitung, die wie eine Gallionsfigur auf einem Kreuzfahrtschiff sich die Ehre beim erlesenen Käpt’ns Dinner gibt, während andere die Arbeit tun und schuften, damit das Schiff Kurs hält. – Also: Eine „Schule im Aufbau“ ist kein Tanker, der eine lange Bremsspur hinter sich herzieht, wenn er sich ändern soll.

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Mich erwarteten ein junges, engagiertes Kollegium, neugierige Schülerinnen und Schüler in den Klassen 5–8, Eltern mit hohen Erwartungen an die neue Schule, freundlich-wohlwollende Vertreter von Kirche und Kreisverwaltung, ein am Gelingen der Schule interessierter Schulträger, eine für Bildung aufgeschlossene Kleinstadt und schließlich ein interessanter Gebäudekomplex aus alter Industrie- architektur und funktionalem Neubau. Was kann es für eine in manchen Fahrwassern erfahrene Pädagogin Spannenderes geben, als sich in eine solch offene, gestaltungsfähige Situation mit Elan hineinzustürzen?! Und was kann es für eine Theologin Herausfordernderes geben, als gemeinsam mit allen an der Schule Beteiligten über eine „Schule mit evangelischem Profil“ nachzudenken?

Natürlich mischte sich auch eine gewisse Skepsis in meine Begeisterung: Die Arbeit an einer reform- pädagogisch ausgerichteten Versuchsschule hatte mich bis dahin geprägt. Ich konnte mir nicht recht vorstellen, dass es Schulen in Deutschland gibt, an denen die pädagogischen Gestaltungsmöglich- keiten ebenso groß sind wie an dieser Institution. Nach zwei Schuljahren als Schulleiterin muss ich jedoch gestehen, dass ich mich geirrt habe.

Unser Schulträger – die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers – gewährt ihren Schulen jeden denkbaren Spielraum, um eine gute Schule entwickeln zu können. Gewiss: Auch an staatlichen Schulen bestehen häufig mehr Freiräume, als gemeinhin genutzt werden, aber an evangelischen Schulen gehört diese Freiheit zum Programm. Begrenzt ist sie nur dadurch, dass die staatliche Anerkennung als Ersatzschule nicht gefährdet werden darf.

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Diesen Spielraum für innovative Schulentwicklung zu nutzen, ist die Chance, aber auch der Auftrag evangelischer Schulen. Denn evangelische Schulen sind kein Selbstzweck. Ebenso wenig wie Kirche und Theologie sich auf sich selbst zurückziehen dürfen, können evangelische Schulen sich selbst genügen. Sie lassen sich „Richtung und Linie“ ihrer pädagogischen Grundsätze vom Evangelium vorgeben. Darum setzen sie sich für Bildungsgerechtigkeit ein. Evangelische Schulen können sich nicht mit einem Bildungssystem abfinden, in dem nach wie vor die soziale Herkunft der Schülerinnen und Schüler ihren Bildungserfolg bestimmt. Sie müssen vielmehr Wege erproben, die helfen, die soziale Selektion im deutschen Bildungswesen zu überwinden. Selbstkritisch müssen sie deshalb auch die Zusammensetzung ihrer Schülerschaft überprüfen: Kein Kind sollte wegen der Höhe des Schulgeldes, das evangelische Schulen in der Regel erheben, daran gehindert werden, eine evangelische Schule zu besuchen. Das Evangelische Gymnasium Nordhorn (EGN) legt deshalb bereits beim Aufnahme- verfahren Wert darauf, auch Kinder aus eher bildungsfernen sozialen Kontexten aufzunehmen, um der Forderung nach Bildungsgerechtigkeit Nachdruck zu verleihen. Selbstverständlich ist es für uns ferner – bei allen Herausforderungen, die für Lehrer und Lehrerinnen, Mitschülerinnen und Mitschüler sowie die Eltern damit verbunden sind –, Schülerinnen und Schüler mit anerkanntem Förderbedarf in der Schulgemeinschaft willkommen zu heißen. Im Blick auf die gymnasiale Oberstufe bemühen wir uns, Schülerinnen und Schüler aus Realschulen den Übergang in diese zu ermöglichen, indem wir in den drei Kernfächern Deutsch, Mathematik und Englisch Basiskurse anbieten, die die Grundlage für das Arbeiten in der Sekundarstufe II legen sollen.

 

Bildung im evangelischen Sinn zielt auf „verantwortungsbewusste Mündigkeit“. Denn es gilt: „Hauptzweck aller Bildung ist die Entwicklung der Person.“ „Bildung […] soll Menschen dazu befähigen, Subjekte ihrer eigenen Lebensgeschichte zu werden, indem sie ihre Begabungen zum Zuge bringen.“ Ein solches Bildungsverständnis grenzt sich ab gegen jeden Versuch, das Lernen in der Schule auf ökonomische Leistungserwartungen zu reduzieren und es an den Bedürfnissen des Marktes und den Erfordernissen gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Funktionalität zu orientieren. Es bildet einen Gegenpol zu einer auf die globale Konkurrenz ausgerichteten Lern- und Wissensgesellschaft, die Kinder und Jugendliche fit macht für ihre künftige Verwendung. Stattdessen beharrt evangelisch verstandene Bildung darauf, junge Menschen mit ihren Fähigkeiten zu stärken und ihnen Raum zu geben für ihre individuelle Entwicklung. Bildung im evangelischen Sinn muss daher mehrdimensional angelegt sein, sie achtet auf lebensförderliche Inhalte („Orientierungswissen“) und lässt dem Einzelnen Zeit, nachzudenken, eigene Wege zu finden und zu gehen.

Das EGN hat dieses grundlegende Bildungsverständnis in einem mit allen an der Schulentwicklung Beteiligten abgestimmten Prozess in vier Leitziele ‚übersetzt‘, die gemeinsam das verpflichtende Leitbild der Schule ausmachen: Kompetenzen fördern, Individualität achten, Gemeinschaft stärken, Verantwortung übernehmen.

Ausgehend von einer Balance zwischen der Förderung der Individualität des Einzelnen und der verantwortlichen Gestaltung des gemeinschaftlichen Zusammenlebens spielen vier miteinander zusammenhängende Dimensionen des gemeinsamen Lebens und Lernens am EGN eine zentrale Rolle:

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Wie versuchen wir, dieses Programm im Alltag mit Leben zu füllen? Lernen braucht vor allem Zeit. Deshalb ist unsere Schule eines der wenigen Gymnasien in Niedersachsen, das einen gebundenen Ganztag an zwei Tagen in der Woche eingerichtet hat und an zwei weiteren Tagen als offenes Ganztagsangebot weitere Lernmöglichkeiten, Arbeits- und Interessengruppen vorhält. Das EGN versteht sich als Lern- und Lebensraum für die gesamte Schulgemeinschaft, darum sollen sich Lehrende wie Schülerinnen und Schüler gerne im EGN aufhalten. Dazu gehört ein überzeugendes Raumkonzept; deshalb freuen wir uns auf die Fertigstellung unseres Erweiterungsbaus, der mit Arbeits-, Ruhe- und Kommunikationsbereichen für Schüler und Lehrer den Ansprüchen des Ganztages gerecht wird. Genauso wichtig wie die räumlichen Bedingungen ist aber ein lebendiges Schulleben im Alltag der Schule. Dazu zählt ein Rhythmus von Arbeiten und Pausen, von Nachdenken und Diskutieren, von Spiritualität und Handeln. Ein Mittelpunkt des Schullebens ist dabei das gemeinsame Mittagessen, das an den Ganztagen für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5–7 verpflichtend ist: Begleitet von ihrer jeweiligen Lehrkraft essen die Schülerinnen und Schüler klassenweise am Tisch; neben dem Tischgebet am Anfang sind dabei die Tischgespräche, aber auch das Einüben von Tischsitten zentral. Das gemeinsame Essen ermöglicht allen, sich noch einmal anders kennenzulernen, als dies im Unterricht möglich ist. Von den älteren Schülerinnen und Schülern und zu den übrigen Zeiten kann das Essen wahlweise eingenommen werden.

Unser wöchentlicher Alltag ist gekennzeichnet durch Unterbrechungen – dazu gehören nicht nur die vielfältigen Pausenangebote, sondern auch und vor allem die Andachten zu Beginn jeder Woche und die Gebete am Morgen aus selbstgestalteten Gebetsbüchern. Einmal im Monat feiern wir mit der gesamten Schulgemeinschaft eine sogenannte „große Andacht“. Diese wird von Angehörigen aller in Nordhorn vertretenen Konfessionen gestaltet. Auf diese Weise können die Schülerinnen und Schüler die Vielfalt der christlichen Glaubensgemeinschaften in der Grafschaft Bentheim kennenlernen. Geprägt wird das Schuljahr aber auch durch das Kirchenjahr und die damit verbundenen Gottesdienste bzw. Projekte. Dazu gehört die „Frühschicht im Advent“ (Andacht und Frühstück in den Adventswochen um 7 Uhr morgens) ebenso wie das Projekt „Alltag im Kloster“: In der Woche vor den Osterferien leben Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 und 8 im Kloster Frenswegen und versuchen, ihren schulischen Alltag mit Gebetszeiten und biblischen Lesungen zu verbinden.

Selbstverständlich gehören zu unserem Schulleben auch unsere großen Feste, wie zum Beispiel die im Innenhof des Klosters Frenswegen durchgeführte Sommerserenade, ein EGN-Pentathlon oder unser Weihnachtsbaumumgang vor den Weihnachtsferien. Ohne die breite Unterstützung durch die Elternschaft wäre freilich ein derart vielfältiges Schulleben kaum zu bewerkstelligen: Nicht nur bei der Organisation von Festen engagieren sich Eltern in hohem Maße für das Schulleben; sie begleiten auch Fahrten zum Kirchentag, sind zur Stelle, wenn besondere Aufgaben anstehen, und setzen sich auch auf politischer Ebene für die Schule ein.

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Am EGN können Schülerinnen und Schüler bereits in der fünften Klasse zwischen drei Profilen wählen, die zweistündig in der Woche unterrichtet werden: In einem Musikerprofil, einem Forscherprofil und einem Reporterprofil können sie von Beginn an Begabungen entdecken und entfalten. Neben dem Profilunterricht bietet das EGN zwei Stunden pro Woche Projekte an, die fächer- und jahrgangsübergreifend angelegt sind. Profil- und Projektarbeit sind auf enge Kooperationen mit Vereinen und Institutionen außerhalb unserer Schule angewiesen: Die Kooperation mit der Volkshochschule, mit der wir ein Gebäude teilen, etwa ermöglicht es, Lernprojekte zwischen Jugendlichen und Senioren durchzuführen. Gemeinsam mit der benachbarten Grundschule bieten wir zudem eine Phase gemeinsamen Lernens von Grundschülern und Gymnasiasten im Profil an, die von den Grundschulkolleginnen zusammen mit unseren Lehrern und Lehrerinnen vorbereitet wird. Eine weitere Möglichkeit, individuelle Schwerpunkte zu setzen oder an Defiziten zu arbeiten, bietet das Lernbüro in Jahrgangsstufe 7. Im Lernbüro werden eine Doppelstunde pro Woche die Klassenzusammenhänge aufgelöst und die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit individueller Zielsetzung und im eigenen Tempo in den Bereichen Mathematik, Englisch und Deutsch. Die Arbeit wird strukturiert durch ein Logbuch und begleitet von Lehrkräften, die dabei eher die Rolle von Coaches haben.

Anders als die meisten Schulen in Niedersachsen lösen wir am EGN in der zehnten Klasse das Klassensystem auf und gehen bereits in der Einführungsphase der Oberstufe zu einem vollständigen Kurssystem über. Um diesen für viele Schülerinnen und Schüler nicht einfachen Umstellungsprozess zu begleiten, wählen sie einen Tutor bzw. eine Tutorin. Ein Portfolio soll ihnen zudem bis zum Abitur dabei helfen, ihre Lernwege im Auge zu behalten und – mit Hilfe ihrer Tutoren – zu reflektieren.

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Verantwortung übernehmen – das erleben unsere Schülerinnen und Schüler im Kleinen, zum Beispiel beim Tischdienst und der Mitarbeit bei den Schulsanitätern, Schulsportassistenten oder den Verkehrshelfern, aber auch im Großen: Seit dem Schuljahr 2012/2013 gibt es am EGN ein sozial-diakonisches Praktikum, das von den Schülerinnen und Schülern des neunten Jahrgangs unterrichtsbegleitend über den Zeitraum eines Schuljahres absolviert wird. Nach einer ausführlichen Einführungsphase nehmen sie zwischen November und Mai an Nachmittagen oder am Wochenende in einem Umfang von insgesamt circa 50 Stunden an der Arbeit von Einrichtungen der Diakonie und Wohlfahrt teil. Dazu gehören etwa Kindertageseinrichtungen mit Integrationsgruppen, Einrichtungen der Jugendhilfe, Senioren- und Altenpflegeheime, Diakonie- und Sozialstationen (ambulante Pflege), Beratungsstellen und Einrichtungen für Menschen in besonderen sozialen Lebenslagen (Wohnungslose), Selbsthilfegruppen und -initiativen sowie Migrationsdienste und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen. Die Schülerinnen und Schüler sollen Menschen in besonderen Lebens- oder in Notlagen kennenlernen, um Berührungsängste abbauen und Empathie für andere entwickeln zu können. In einer schulöffentlichen Veranstaltung präsentieren sie anschließend ihre Erfahrungen und werten diese aus.

Selbstverständlich gibt es auch an unserer Schule Konflikte und Regelverstöße. Das Kollegium verfolgt die Strategie, grundsätzlich nicht wegzuschauen, sondern genau hinzusehen und nichts unter den Teppich zu kehren. Wenn Einzelne verletzt worden sind oder der Gemeinschaft geschadet worden ist, müssen der Schaden behoben und die Verletzung geheilt werden – allerdings ohne den Täter zu beschämen oder zu demütigen. Er darf das Gesicht nicht verlieren, muss deshalb auch keine Angst vor Entdeckung haben, sondern kann und soll zu seiner Tat stehen. Wenn etwa – wie an allen Schulen – (Cyber-)Mobbing vorkommt, dann greift das ausgefeilte Programm „no blame approach“, das von der Schulsozialarbeiterin professionell eingesetzt wird. Ohnehin ist die Arbeit einer Schulsozialarbeiterin auch an einem Gymnasium unverzichtbar: Neben zahlreichen individuellen Beratungsgesprächen stellen Elternakademien und Eltern-Kind-Angebote eine außerordentliche Bereicherung des Schullebens dar und entlasten den schulischen Alltag erheblich.

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Seit seiner Gründung hat das EGN die Gestaltungsspielräume einer evangelischen Schule bereits vielfältig genutzt. Das verlangt von den Kolleginnen und Kollegen hohen Einsatz. Am EGN arbeiten überdurchschnittlich viele junge Kolleginnen und Kollegen in der Berufseingangsphase. Sie bringen Schwung und Enthusiasmus mit, sind allerdings durch die ‚normalen‘ Lehrertätigkeiten bereits stark belastet. Dazu kommen die Anforderungen einer Schule im Aufbau und die besonderen Ansprüche eines evangelischen Gymnasiums. Neben der üblichen Rollenklärung in den ersten Berufsjahren müssen einige auch grundsätzlich ihr Bild von Gymnasium und Lehrer-Sein verändern. Das alles verlangt eine sensible Begleitung und gute Steuerung: Einerseits sind die Ansprüche an eine evangelische Schule nicht aus den Augen zu verlieren, andererseits dürfen Kolleginnen und Kollegen bei den notwendigen Reformschritten nicht überfordert werden. Um uns nicht zu verzetteln, schlägt die aus gewählten Vertretern des Kollegiums und Teilen des Schulleitungsteams gebildete Schulentwicklungsgruppe dem Kollegium ein Jahresthema vor, an dem alle Kolleginnen und Kollegen – möglichst im Rahmen ohnehin vorgesehener Konferenzen – arbeiten. Vor Überraschungen und unerwarteten Herausforderungen ist man dennoch an einer Schule im Aufbau nicht gefeit, aber die Freude, etwas Neues schaffen zu können, trägt Kolleginnen und Kollegen ebenso wie die Schulleitung.

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All das, was ich hier sozusagen als ‚Outcome‘, also als den gegenwärtigen Stand des Entwicklungs- und Gestaltungsprozesses des EGN, beschrieben habe, ging nicht immer ohne Hemmnisse, Sackgassen, Konflikte und retardierende Momente vonstatten. Aber das dürfte bei jedem Aufbruch zu neuen Ufern ähnlich sein. Ich gestehe gern, dass ich mich gelegentlich gefühlt habe, wie Blaise Pascal es in seinen „Pensées“ ausdrückt: „Auf einem Schiff zu sein, das vom Sturm gerüttelt wird, macht Lust, wenn man gewiss ist, dass man nicht umkommen wird.“ – Pascal hat diesen verheißungsvollen Satz zwar auf die Verfolgungen bezogen, die die Kirche quälten, aber ein evangelisches Gymnasium darf dieses Bild sicher auch für sich in Anspruch nehmen.

 

Dr. Gabriele Obst ist Schulleiterin
des Evangelischen Gymnasiums Nordhorn.

 

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Evang. Gymnasium Nordhorn

 
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